Inhalt
| Name | Museum der Arbeit |
| Eröffnung | 1997 |
| Schwerpunkt | Arbeitswelt und Industriegeschichte |
| Stadtteil | Barmbek |
| Eintritt | kostenpflichtig |
| Parkplätze | ja |
| Barrierefrei | ja |
Im Museum der Arbeit siehst du, wie das Leben und Arbeiten seit dem 19. Jahrhundert in Hamburg gewachsen und sich verändert hat. In der Ausstellung „Alltag im Industriezeitalter“ stehen Exponate aus der ehemaligen Firmenhistorie der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie, die damals in dem Gebäude ansässig war. Ein besonderes Augenmerk liegt auf alten Betrieben wie einer Metallwarenfabrik, die früher emaillierte Anstecknadeln oder Abzeichen herstellte, was zu der Zeit ein ganz typisches Handwerk war.
Das Museum der Arbeit Hamburg ist dabei alles andere als „eingestaubt“, denn in der historischen Druckerei laufen sogar noch Maschinen und manchmal kannst du selbst Papier drucken lassen.
Daneben gibt es einen Bereich, der typische Büroarbeit aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert zeigt — inklusive Handelskontore, Schreibmaschinen, Stempel und Alltagsobjekte. So erhältst du ein gutes Gefühl dafür, wie sich Arbeit im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Das herausragende Highlight des Außenbereichs ist die TRUDE — eine riesige Schneid-/Bohrmaschine, mit der einst das vierte Tunnelrohr des Hamburger Elbtunnels gebohrt wurde. Diese Maschine steht symbolisch für technische Ambitionen, industrielle Kraft und die Bedeutung von Arbeit, die eine Brücke zwischen der Vergangenheit und Gegenwart schlägt: Technik, Menschen, Arbeit und gesellschaftlicher Wandel.
Im Innenbereich gibt es Werkstätten, in denen historische Techniken wie Gießen, Drucken oder Metallverarbeitung praktisch erlebt werden können.
Die Idee zu einem Museum, das Arbeit und Industriekultur in Hamburg dokumentiert, entstand Ende der 1970er Jahre. Es war eine Art Reaktion auf die tiefgreifenden Strukturveränderungen, die Industrialisierung und Dienstleistung mit sich brachten. 1980 wurden die Gebäude der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie übernommen und in den folgenden Jahren entstanden provisorische Ausstellungen und eine erste Werkstatt; 1994 wurde das ehemalige Kesselhaus als Teil des Museums eröffnet.
Am 5. Januar 1997 öffnete schließlich das Haupthaus mit der ersten großen Dauerausstellung — damit war das Museum der Arbeit offiziell eröffnet. 2008 übernahm die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) die Trägerschaft. In den Jahren danach wurde das Haus schrittweise modernisiert und erweitert — zuletzt wurde das historische Torhaus saniert und als neues Zentrum für Vermittlung, Bildungsangebote und Gastronomie hergerichtet.
| Montag | 10:00 – 21:00 Uhr |
| Dienstag | geschlossen |
| Mittwoch – Freitag | 10:00 – 17:00 Uhr |
| Samstag, Sonntag & Feiertage | 10:00 – 18:00 Uhr |
| Erwachsene | 8,50 € |
| Gruppenkarte (ab 10 Personen) | 6,00 € pro Person |
| Ermäßigt | 5,00 € |
| Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren | frei |
| Parkplatz | ✔ |
| Toiletten | ✔ |
| Barrierefrei | ✔ |
| Gastronomie | ✔ |
| Für Kinder geeignet | ✔ |
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
Du fährst mit der U-Bahnlinie U3 oder der S-Bahnlinie S1 bis zur Haltestelle Barmbek. Von dort erreichst du das Museum der Arbeit in wenigen Minuten zu Fuß.
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